Trinkwasser ist für uns alle lebensnotwendig. Deshalb zählt eine gesicherte Trinkwasserversorgung zu den wichtigsten Aufgaben, die eine Stadt wahrzunehmen hat.
Die Stadtwerke Mayen GmbH, früher Eigenbetrieb – seit 1992 Tochtergesellschaft (100%) der Stadt Mayen, stellt Trinkwasser von natürlicher Güte ausreichend zur Verfügung und versorgt neben dem eigentlichen Stadtgebiet auch die Stadtteile Alzheim, Hausen, Nitztal und Kürrenberg. Darüber hinaus werden die Gemeinde Kottenheim und St. Johann mit Wasser gespeist.
Das dies möglich ist, ist den weitsichtigen Beschlüssen der Gremien sowie den zuständigen Mitarbeitern zu verdanken, die dafür Sorge tragen, dass die Wasserversorgung in Mayen seit über 120 Jahren gesichert ist.
Eine auf Dauer gesicherte Trinkwasserversorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür müssen in den Anlagen der Stadtwerke Mayen und in dem Transport- und Verteilungssystem die vorhandenen Einrichtungen unterhalten, Ersatz- und Erweiterungsanlagen geplant und gebaut, sowie langfristige Wassergewinnungsmöglichkeiten gesichert werden.
Die Wassergewinnung und Verteilung besteht aus einem historisch gewachsenen, verzweigten und in sich gestaffeltem System aus Hochbehältern und Leitungsnetzen innerhalb des Stadtgebietes. Neben der Einspeisung aus der Quelle Hinterforst liegt der Schwerpunkt der Trinkwassergewinnung im Vulkangebiet Weibern und Rieden. Dort speisen der Quellstollen Weibern im freien Gefälle und die Brunnen in Rieden, nach Zutagepumpen das Trinkwasser in die nach Mayen führende Transportleitung ein. Diese bildet den „Lebensnerv“ der Mayener Wasserversorgung. Durch diese Transportleitung fließen jährlich ca. 1,8 bis 2,00 Mio. cbm Trinkwasser in natürlicher Güte.
Die Trinkwasserversorgung der Stadt Mayen besteht nunmehr seit über 120 Jahren und hat eine große Bedeutung für die jetzigen und für die zukünftigen Generationen. Einen Stillstand im Ausbau der Wasserversorgungsanlagen darf es nicht geben denn der Grundsatz lautet „Schon jetzt für die Zukunft vorsorgen“.